Rote Karte

„Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung e. V. (BGL) spricht sich zwar grundsätzlich für eine CO2-Mautreform aus, lehnt jedoch die konkrete Form der Umsetzung durch den vorliegenden Gesetzentwurf ausdrücklich ab. Dieser Gesetzentwurf ist ein sinnloser Inflationstreiber inmitten einer Wirtschaftskrise ohne jede Lenkungswirkung. Mit dem Gesetzentwurf verdoppelt die Bundesregierung die Lkw-Maut nahezu und belastet Wirtschaft und Gesellschaft mit jährlich ca. 7,62 Mrd. Euro zusätzlich! Besonders kleine Transportunternehmen, die den
Großteil der Transporte übernehmen, können nach zahlreichen Preiserhöhungen in den letzten Jahren kaum mehr weitere Preissteigerungen bei ihren Auftraggebern durchsetzen, weil letztere andernfalls ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Als Folge werden Fuhrparkkapazitäten vermehrt abgebaut, der Marktanteil deutscher Transportunternehmen sinkt weiter und es droht eine Marktbereinigung zulasten der kleinen mittelständischen Transportunternehmen. Wenn hier nicht politisch gegengesteuert wird, wird in den nächsten 10 Jahren fast jeder zweite innerdeutsche
Transport durch ausländische Lkw mit Fahrern aus immer ferneren Ländern von immer größeren ausländischen Transportdienstleistern durchgeführt.“

Wir unterstützen den BGL bei seinem Engagement und sind alle gefordert unseren Unmut gegenüber der Politik, z. B. über die sozialen Medien, kundzutun! So haben wir im Juni Brandbriefe an die Bundestagsabgeordneten unseres Wahlkreises der Parteien CDU, SPD, FDP und Die Grünen geschickt. Bisher haben wir immerhin von 2 Parteien eine Antwort erhalten. Eine befriedigende und eine unbefriedigende.

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